Hanf international News

Hanf international: Ausgabe 1 vom 16. November 2017

+++ Schweiz: CBD-Präparat für Hunde +++ Uruguay: Einstieg in die Produktion von medizinischem Marihuana +++ Niederlande: Einschränkung der Coffeeshops-Öffnungszeiten in Amsterdam +++

Hanf ist sehr anpassungsfähig und gedeiht fast überall. Auf der ganzen Welt lassen sich Freunde der Allround-Pflanze finden und nicht nur in Deutschland gibt es immer wieder spannende Neuigkeiten, über die es sich zu berichten lohnt. Hanf international heißt die neue Rubrik, in der wir kurz und knapp vorstellen, welche aktuellen Meldungen die Hanfwelt zu bieten hat. Ausgabe 1, vom 16. November 2017.

Schweiz: CBD-Präparat für Hunde

Cannabisprodukte, die weniger als ein Prozent THC enthalten, sind bei den Eidgenossen vollkommen legal. Diese Tatsache haben sich pfiffige Schweizer Hanfunternehmer bereits zu Nutzen gemacht und es ist ein lukrativer Markt entstanden durch die Zucht von CBD-Marihuana, da es für dieses Cannabinoid keine gesetzliche Höchstgrenze gibt. Dieses Gras wirkt nicht psychoaktiv, hat aber vielseitigen therapeutischen Nutzen und lässt sich ohne rechtliche Konsequenzen erwerben. Wenn es nach der Firma „Virbac“ geht, soll ab sofort auch der beste Freund des Menschen von den positiven Wirkungen des CBD profitieren. Tierärzte können nun ein natürliches Ergänzungsmittel für die Vierbeiner verschreiben, das gegen körperliche Probleme wie Schmerzen oder Entzündungen helfen soll.

FM1today.ch: „Jetzt gibt es CBD-Hanf für Hunde“

Uruguay: Einstieg in die Produktion von medizinischem Marihuana

Uruguay war im Jahre 2013 das erste Land weltweit, das Cannabis komplett, also auch zu Genusszwecken, legalisiert hat. Jetzt, wo die Nachfrage nach medizinischem Cannabis kontinuierlich steigt, möchte der südamerikanische Staat auch ein Global Player bei der Aufzucht von Medizinalhanf werden. Ab Mitte 2018 sollen bis zu 10 Tonnen medizinisches Marihuana pro Jahr produziert werden, sowohl für den nationalen Markt als auch zu Exportzwecken. Dass Deutschland dann ebenfalls von diesen Medikamenten profitieren könnte, schließt CDU-Gesundheitsexperte Erwin Rüddel aus. Da Uruguay durch die Cannabis-Legalisierung gegen ein antiquiertes UN-Abkommen über Suchtstoffe von 1961 verstoße, sei dies für Deutschland nicht möglich. Stattdessen bezieht man medizinisches Marihuana aus Kanada und den Niederlanden. Da unsere Nachbarn zwar den Verkauf und Erwerb von Cannabisprodukten durch Coffeeshops dulden, ihn gleichzeitig aber nicht legalisiert haben, verstoßen sie nicht gegen das fragwürdige Abkommen. Die Hanfprohibition sorgt auch hier mal wieder für Realsatire, die man sich nicht besser hätte ausdenken können.

Pharmazeutische Zeitung: „Medizinalhanf aus Uruguay? Nicht für Deutschland.“

Niederlande: Einschränkung der Coffeeshops-Öffnungszeiten in Amsterdam

Mehrere Inhaber von Coffeeshops waren dagegen vorgegangen, dass die Stadt Amsterdam enorme Einschränkungen der Öffnungszeiten fordert, wenn sich die Läden in der Nähe von schulischen Einrichtungen befinden. Das höchste Verwaltungsgericht hat nun die Anträge der Shopbesitzer abgelehnt. Läden im 250-Meter-Radius einer Schule dürfen nicht mehr mittags geöffnet haben, lediglich von 18 Uhr bis 1 Uhr nachts darf das Geschäft mit den Blüten blühen.

TAH.de: „Stadt Amsterdam darf Öffnungszeiten einschränken“

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